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Post an Andrea Nahles

SPD-Orts­ver­ein Rel­lin­gen kri­ti­siert die Poli­tik der Gro­ßen Koali­ti­on

Die Kri­tik an der gro­ßen Koali­ti­on in Ber­lin wei­tet sich aus. Die Ergeb­nis­se der Land­tags­wah­len in Bay­ern und Hes­sen zei­gen, dass wei­te Tei­le der Bevöl­ke­rung mit der Arbeit der Regie­rung in Ber­lin unzu­frie­den sind und sich von den soge­nann­ten Volks­par­tei­en abwen­den.

Nicht nur für die SPD ist die­se Ent­wick­lung besorg­nis­er­re­gend. Die schlech­ten Wahl­er­geb­nis­se der Ver­gan­gen­heit soll­te unse­re Par­tei­spit­ze in Ber­lin dazu brin­gen, grund­le­gend und inten­si­ver über die Ursa­chen nach­zu­den­ken.

In der letz­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung des SPD-Orts­ver­eins Rel­lin­gen wur­den auch die Ent­schei­dun­gen der Ber­li­ner Gro­Ko in der Affä­re Maaßen und zum Die­sel-Skan­dal dis­ku­tiert und mit deut­li­cher Kri­tik ver­se­hen. Die Mit­glie­der hat­ten ihren Vor­stand beauf­tragt, ihre Besorg­nis über die ein­ge­tre­te­ne Ent­wick­lung und ins­be­son­de­re das Unver­ständ­nis für die in den genann­ten Fäl­len getrof­fe­nen Ent­schei­dun­gen  gegen­über der Par­tei­füh­rung zum Aus­druck zu brin­gen.

Im Brief an die SPD-Vor­sit­zen­de Andrea Nah­les bzw. den SPD-Bun­des­vor­stand, der auch dem Vor­sit­zen­den des Lan­des­ver­ban­des Ralf Steg­ner sowie MdB Ernst Die­ter Ross­mann und den Kreis-Pin­ne­ber­ger Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten der Par­tei über­mit­telt wur­de, schreibt die SPD-Rel­lin­gen:

„Wie vie­le Kom­pro­mis­se braucht eine Koali­ti­on? — wie vie­le Kom­pro­mis­se ver­trägt eine Par­tei?
In der Cau­sa Maaßen sowie der Die­sel-Gate Affä­re stimm­ten „alle Anwe­sen­den dar­in über­ein, dass schlecht ver­han­delt und falsch ent­schie­den wur­de durch die Par­tei- und Frak­ti­ons­füh­rung.“

Unter dem Strich hät­te in der Sache Maaßen des­sen Beför­de­rung zum Staats­se­kre­tär und der Ent­las­sung des ein­zi­gen SPD-Staats­se­kre­tärs im Innen­mi­nis­te­ri­um nie zuge­stimmt wer­den dür­fen. Die­ses um so mehr im Hin­blick auf die Ereig­nis­se in Chem­nitz und spä­te­re Ver­haf­tun­gen von Mit­glie­dern einer rechts ter­ro­ris­ti­schen Sze­ne. „Über die Situa­ti­on muss Herr Maaßen als Prä­si­dent der Behör­de infor­miert gewe­sen sein.“ Mit sei­ner poli­tisch ver­harm­lo­sen­den Ein­las­sung hät­te er in den einst­wei­li­gen Ruhe­stand ver­setzt wer­den müs­sen.

Posi­tiv her­vor­ge­ho­ben wird, dass die SPD das The­ma in der Koali­ti­on so zuge­spitzt hat. Sie hät­te es aber kon­se­quen­ter durch­set­zen müs­sen. Die Koali­ti­on wäre zu die­sem Zeit­punkt noch erkenn­bar an den Trick­se­rei­en der Koali­ti­ons­part­ner CDU und CSU in der Sache geschei­tert. 

Zur Die­sel-Gate Affä­re schreibt die SPD-Rel­lin­gen: „Die Posi­ti­on unse­rer Umwelt­mi­nis­te­rin Schul­ze war doch völ­lig klar. Der Auto­fah­rer darf nicht zur Kas­se gebe­ten wer­den. Aber alle Kom­pro­mis­se, die von der Par­tei- und Frak­ti­ons­füh­rung ver­han­delt wur­den, ver­hin­dern genau das nicht. Jetzt gibt es eine Umstiegs-, Aus­tausch- oder Umwelt­prä­mie sowie eben die Nach­rüs­tung. Unklar ist, wer auf was Anspruch hat und wie man das durch­set­zen kann.“

Statt des­sen habe die SPD  erneut der Kanz­le­rin das Feld über­las­sen, die sich damit pro­fi­lie­re zu sagen, dass die meis­ten Fahr­ver­bo­te unver­hält­nis­mä­ßig sei­en und jetzt mit einem Gesetz dar­über Klar­heit geschaf­fen wer­den soll, dass die Nach­rüs­tung von der Indus­trie gezahlt wer­den muss.

Der Vor­sit­zen­de Chris­ti­an Zim­mer­mann und sein Stell­ver­tre­ter Gun­nar Koltzk brin­gen in ihrem Brief an die SPD-Spit­zen abschlie­ßend die Mei­nung aus der Mit­glie­der­ver­samm­lung zum Aus­druck, „dass eine ein­deu­ti­ge­re und kon­se­quen­te­re Posi­ti­on der SPD bei jedem Wäh­ler in Bay­ern und auch in Hes­sen ein posi­ti­ves Echo her­vor­ge­bracht hät­te. Mit Mut zur Stim­me möch­te man sagen. Oder eben mit Oppo­si­ti­on in die Zukunft.“

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„Sicher mit dem Rad in Rellingens Zukunft“

Die SPD in Rel­lin­gen sieht die Not­wen­dig­keit, dass im Ver­kehrs­sek­tor drin­gend eine Redu­zie­rung der kli­ma­schäd­li­chen Abga­se erreicht wer­den muss, damit für unse­re Kin­der und Enkel eine lebens­wer­te Welt erreicht wird.

Im loka­len Bereich haben die Kom­mu­nen die Mög­lich­keit, durch die För­de­rung des Fahr­rad­fah­rens ihren Teil zur Errei­chung die­ses Ziels bei­zu­tra­gen.

Auch beto­nen Städ­te­pla­ner die Chan­cen, die die För­de­rung des Rad­fah­rens für die Lösung von Pro­ble­men des zuneh­men­den Auto­ver­kehrs bie­ten.

Dar­aus hat die SPD in Rel­lin­gen gefol­gert, dass  in einem ers­ten Schritt der Rad­ver­kehrs­ex­per­te Dr. Wolf­gang Sco­bel auf einer Ver­an­stal­tung sei­ne Ergeb­nis­se vor­stellt.

Er hat eine Doku­men­ta­ti­on erstellt, die die Pro­ble­me von Rad­fah­rern in Rel­lin­gen auf­zeigt. Außer­dem sol­len die Rel­lin­ger Bür­ger die Mög­lich­keit erhal­ten, von ihren Erfah­run­gen mit dem Rad­fah­ren in Rel­lin­gen zu berich­ten.

Auch Ver­tre­ter der Rel­lin­ger Ver­wal­tung, in deren Auf­ga­ben­be­reich die Pla­nun­gen für Rad­we­ge fal­len, sind ein­ge­la­den. Auch über die Teil­nah­me der ande­ren Mit­glie­der des Rel­lin­ger Ver­kehrs­aus­schus­ses an die­ser Ver­an­stal­tung wür­den wir uns freu­en.

Wir hof­fen, dass die­se Ver­an­stal­tung zu einem Schub für die För­de­rung des Rad­fah­rens in Rel­lin­gen füh­ren wird.

 

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Das Team machts!

Die SPD Rel­lin­gen zieht mit jun­gen neu­en Kandidatinnen/Kandidaten in den Kom­mu­nal­wahl­kampf.
Und nicht nur das, wir kämp­fen mit jun­gen Frau­en für eine bes­se­res Rel­lin­gen. Mit die­sem Team wol­len wir uns vor allem der The­men der künf­ti­gen Genera­ti­on anneh­men. Rel­lin­gen rühmt sich das Rent­ner­pa­ra­dies zu sein. Wir wol­len die Chan­cen für alle ver­bes­sern. Jun­ge Fami­li­en brau­chen bezahl­ba­ren Wohn­raum. Das sind wir auch unse­rem Feur­wehr- und Poli­zei­nach­wuchs schul­dig. Kita-Gebüh­ren müs­sen nicht so hoch sein. Noch bes­ser wäre, es gäbe gar  kei­ne!

Jugend­li­che brau­chen ein Frei­zeit­an­ge­bot im Ort vor allem nach der Schu­le bis in den frü­hen Abend und am Sams­tag. Also anders als in der Oase mit der Nach­mit­tags-Betreu­ungs­zeit im Schul­for­mat. Wenn alle so gut mit­ma­chen wie bei der Gym­na­sia­len­ober­stu­fe der CVS, kann es auch gelin­gen.

Mobi­li­tät ist nicht nur für das Leben der jun­gen Genera­ti­on wich­tig, son­dern für alle Rel­lin­ger. Wir kämp­fen für eine bes­se­re Ver­kehrs­an­bin­dung an die Metro­pol­re­gi­on Ham­burg. Ein gut aus­ge­bau­ter Nah­ver­kehr hilft unse­ren Pend­lern, aber auch der Umwelt und im Die­sel­skan­dal.

Gegen die ver­stopf­ten Stas­sen in unse­rer City hilft aller­dings nur eines. Alle Par­tei­en im Gemein­de­rat müs­sen sich end­lich zusam­men­set­zen und die Lösung für eine Ver­kehrs­um­ge­hung erar­bei­ten.

Stau frei und leicht erreich­bar soll­te ein Mar­ken­zei­chen für Rel­lin­gen wer­den. Und  mit den eige­nen Rei­zen neue Fans gewin­nen.

Die Barock-Kir­che und das Schles­wig-Hol­stein-Musik­fes­ti­val, das muss es nicht gewe­sen sein. Wir hät­ten soviel mehr zu bie­ten. Die Müh­lenau, das Grün, die gute Luft.

Nah­erho­lung, der Aus­flug aufs Land, damit wol­len wir wer­ben. Dafür müss­ten end­lich die Natur­schät­ze in Rel­lin­gen geho­ben wer­den. Das schafft Tou­ris­mus und Umsatz.

Packen wir‚s ein­fach an.

Chris­ti­an Zim­mer­mann